CDs

Blues from Europe



Germany


Stormy Monday Records Artist Collection No. 7

 

Der 7. Sampler der schwäbischen Blues & Boogie Agentur Stormy Monday Records !

CD 18 Titel (Siehe Fotos!)

 

1,90 €

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Stormy Monday Records Artist Collection No. 10

 

 Der 10. Sampler der schwäbischen Blues & Boogie Agentur Stormy Monday Records !

You Don´t Have To von Al Jones

Blues Day (feat. Pete Borel) von Blues Rocket Men

Don´t Mess Around with a Pianoman von Nico Brina

Hard Road Blues von Andi´s Blues Orchester

Bad Dreams von Tin Pan Alley

I Just Wanna Make Love to You von Al Jones

Howlin´ (feat. Pete Borel) von Blues Rocket Men

The New Sugar Mama von Andi´s Blues Orchester

Groggy Froggy Boogie von Nico Brina

Hard Being a Man (Live) von Crazy Hambones

Hamster Wheel von Tin Pan Alley

My Baby She´s at Home von Fast Eddy`s Blue Band

Just a Closer Walk with Thee von Henning Pertiet, Gottfried Böttger

Tennessee Whisky / I´d Rather Go Blind (feat. Stefano Ronchi) von Ginger Blues

Let the Good Times Roll (feat. David Hanselmann) [Live] von Handful Of Blues

Bad Bad Whiskey von Little Willie Littlefield, The Jivin´ Jewels

Travellin´ Blues von Steve Big Man Clayton

Back to Zydeco von The Street Rats

Hansjakobstrasse 110 von Thomas Scheytt

CD 19 Titel

1,90 €

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The Blues News Collection Vol. 2

 

Teil 2 des Überblicks über die deutsche Bluesszene von 2000

CD 19 Titel (Siehe Fotos!)

 

 

4,90 €

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Abi Wallenstein & BluesCulture feat. Steve Baker & Martin Röttger - "Blues Culture"

 

Abi Wallenstein, das Urgestein der deutschen Blusenden mit seinem Trio von 2007

CD 13 Titel  (Siehe Fotos!)

 

9,90 €

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Andreas Kilger & Lowdown - Phone Bell Blues

 

Andreas Kilger: voc., git., Rochus Wede: washb, dr., Karl Schlagenhaufer: slide git., Steve Baker, Peter Krause, Marko Janovic, Didi Neumann: harp, W.Steffan: banjo, Willie, Salomon, Rainer Wöffler und noch eine ganze reihe anderer Gastmusiker.

 

Phone Bell Blues - Blood Red River - The Jitter Jump - Step it up and go - Some these days - Goin down the road - Kassie jones - I‘m her chauffeur - Front Porch Blues - New backwater Blues - Come on over

to my house, baby - crazy about you - Get away old woman - all arround man - Deep river Blues - Intermezzo

 

14,90 €

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Besprechung aus HARMONICA-PLAYER No 12

 

ANDREAS KILGER & LOWDOWN - Phone Bell Blues

 Vorausschicken möchte ich: Wenn ein Mensch deutscher Zunge versucht, englisch zu singen, dann merkts das geneigte Publikum in aller Regel doch ein wenig, auf Andreas Kilger trifft das zu 99,99 % nicht mehr zu. Sein Gesang erinnert an die früheren Tage von Eric Clapton, wobei er einen ganz eigenen Weg gefunden hat, Worte zu biegen und zu dehnen. Kilgers Musik ist nichts für eingefleischte Synthieliebhaber, die ihre musikalischen Häppchen nur mit Keyboard-Säusel-Sosse verdaulich finden. Wer dagegen Country-Blues steht, und auf die bodenständige Handarbeit eines gelernten Gitarren Pickers, der kommt hier voll auf seine Kosten. Da raspelt das Waschbrett, da heult die Slide Guitar,da ackert und klagt die Harmonika, da trippelt das Banjo, hier spürt man - wird das Timing von Musikern aus Fleisch und Blut bestimmt, und nicht von einer seelenlosen Rhythmusmaschine. Diesen Musikern spürt man ab: Die kommen auch dann noch klar, wenn mal der Strom ausfällt. Es sei denn, sie spielen den „New Backwater Blues“. Da braucht Didi Neumann für seine über einen Pignose Verstärker gespielte, angezerrte Harmonika dann doch noch ein paar Watt aus einer Steckdose...

Eine runde Silberscheibe mit musikalischen Ecken und Kanten. Also Vorsicht: Keine Schonkost!

 

Rolf-Dieter Wiedenmann

 

 


Bernd Rinser & Willie Küppers - To Learn A Way Of Love

 

CD 20 Titel (Siehe Fotos!)

 

7,50 €

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Loesekes Blues Gang - Black Cat

 

CD 13 Titel (Siehe Fotos!)

 

7,50 €

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Besprechung aus HARMONICA-PLAYER No 5

 

LÖSEKES BLUES GANG - Black Cat

 Etwas ganz Seltenes: eine deutsche Blues-Produktion, die mir beim ersten Hören recht gut gefiel. Beim zweiten Durchgang war ich fast der Begeisterung nahe. Es gab Dutzende Platten oder CDs in den vergangenen Jahren, auf denen miserable Sänger mit katastrophaler englischer Aussprache das Publikum malträtierten, der Rhythmus ständig hing, Gitarren und/oder Harps verstimmt waren oder - das Allerschlimmste! - die musikalische Einfallslosigkeit ausjeder Rille und jedem Byte hervorlugte. Also, Leute, damit wir uns verstehen: Bei Lösekes jüngstem CD-Baby „Black Cat“ ist das alles NICHT SO! Aber schlimm wäre es ja, wenn lediglich fehlende Mängel die Qualität der Produktion ausmachten. Nein, das ist toll gemacht: Die Zusammenstellung stimmt, weil die Tempi wechseln; es gibt auch was in Moll und zarte Ausflüge in Richtung Country („The Weight“) und Zydeco („Hey, Good Lookin’“) werden souverän absolviert. Schaltet mal den letztgenannten Titel bei der nächsten Fete per Programm- und Repeat-Taste auf Dauerbeschallung: Die Leute wollen nichts anderes mehr hören - garantiert! 

In einer Harmonika-Zeitschrift eine CD zu besprechen, von deren 13 Titeln sechs keinen Ton Mundharmonika enthalten, ist schon gewagt. Aber die verbleibenden sieben Nummern bieten genug Anhörmaterial, wie man es machen sollte, daß es sich um die Scheibe lohnt.

Die Soli in „Never In Time“ und „I Need Your Love So Bad“ sind kurz, aber ökonomisch, ohne viel überflüssigen Kram. So spielt man halt nach ein paar Jahren auf der Bühne - oder man lernt es nie! 

Der Titelsong und „I’m A Looser (!)“ sind ebenfalls lohnend. „Jack, Willie, Slim, ...“ startet mit einer sehr dunklen (364 oder SBS?) diatonic im Intro und baut sich musikalisch und textlich traumhaft schön auf. So hätte man es gerne öfter bei den immer mal wieder beackerten Blues-Nostalgien, die aber zu häufig von „booze“ statt „blues“ künden. Es reicht doch, daß man es wie hier bei Löseke bloß ahnt - prachtvoll gelöst, Bernie! 

Die anderen Musiker von Löseke bieten allerfeinstes Handwerk und weit mehr: Da merkt man die Live-Jahre! Besonders Drummer Herbert Weber und Keyboarder Hubi Kosmis fallen durch schnörkellosen Glanz auf. Und die Produktion macht einen soliden, professionellen Eindruck - was der Musik insgesamt sehr gut tut.

Willie Kueppers

 


Little Roger & The Houserockers - Jumpin‘ the Blues

 

Roger C. Wade - harp, voc; Marion Wade - piano; Tilmann Michalke - guitar; Rainer Wilke - bass; Tom Gerke - drums

 

1. Jumpin The Blues, 2. She s Dynamite, 3. Railroad Station Blues, 4. Big Fat Mama, 5. Blues Is My Religion, 6. Come On, 7. Jumping And Jiving, 8. Together Too Long, 9. Cross-Eyed Suzie Lee, 10. Play With Your Poodle, 11. Trouble In Mind

 

7,50 €

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Besprechung aus demHARMONICA-PLAYER

 

LITTLE ROGER & THE HOUSEROCKERS - Jumpin‘ The Blues

Es tut sich was in deutschen Landen. Es tauchen immer mehr Bands auf, die sich an internationalen Maßstäben messen lassen können ohne dabei alt auszusehen. Little Roger & The Houserockers gehören mit Sicherheit dazu, denn "Jumpin’ The Blues" ist eine der besten deutschen Veröffentlichungen, die ich in der letzten Zeit gehört habe. Sänger und Harpspieler Little Roger alias Roger C. Wade ist eigentlich Engländer, kam aber 1990 nach Deutschland, wohl nicht zuletzt, weil die finanziellen Perspektiven als Bluesmusiker auf der Insel noch düsterer sind als hierzulande. Roger fand schnell Anschluß an die Kölner und Osnabrücker Szene und jammte mit Leuten wie Christian Ranneberg und Richard Bargel. Schließlich gründete er seine erste eigene Band, von deren Besetzung zwei Mitglieder heute noch bei den Houserockers aktiv sind: Der Gitarrist Tilmann Michalke uand die Pianistin Marion Neuens, die mittlerweile Marion Wade heißt! Wen diese außergewöhnliche Konstellation jetzt an die Mighty Flyers (mit Rod und Honey Piazza) erinnert, der liegt gar nicht mal falsch, denn die Houserockers bieten astreinen Jump-Blues im Westcoast-Stil auf wirklich hohem Niveau. Das rhythmische Fundament legen Rainer Wille am Bass und Tom Gerke an den Drums, beides Musiker mit langjähriger Erfahrung in verschiedenen Formationen des Ruhrgebiets. Gitarrist Tilmann Michalke steht in der Tradition eines Hollywood Fats und überzeugt sowohl mit klasse Solos als auch mit pointierter Begleitarbeit. Pianistin Marion Wade kann man in der Tat mit Honey Piazza vergleichen, und das ist ein echtes Kompliment. Roger Wade orientiert sich an Leuten wie William Clarke oder Rod Piazza und das gekonnt und mit fettem Sound, einfach klasse. Sein Gesang erinnert mich übrigens ein wenig an den von Gary Primich. Vier der elf Songs sind Eigenkompositionen, wobei mir aber der Solopart von "Big Fat Mama" mehr als bekannt vorkommt. Einziger kleiner Kritikpunkt bei dieser wirklich sehr empfehlenswerten CD: Die beiden Slow-Blues-Nummern sind mit elf bzw. neuneinhalb Minuten ein wenig lang geraten.

 

 

Ralf Steinbacher

 


Muddy Boots Band - Live!

 

Super Blues aus Worms mit fetter Hammondorgel und fetziger Harp.

CD 12 Titel (Siehe Fotos!)

 

7,50 €

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Kirkbride & Eichner - Brotherhood in Blues

 

John Kirkbride-voc., git, mand., Ferdl Eichner - harp. washb. Guests: Zither Manä - Alt -Zither, Peter Hubauer - e-git, Christian Eggerbauer-dr, perc., Christoph Vilsmaier - b.

 

1.Train Blues, 2. Slow Train To Hell, 3. Mistaken Idendity Blues 4. Citizen Of The World 5. Blues Will Take You By The Hand 6. Love In A Bucket 7.The Man Who Never Did No Wrong 8. Join The Pack 9. Bluesrap 10. All Night Long 11. John Henry 12. Let’s Agree To Disagree13. Lifesize In Plastic        

 

7,50 €

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Besprechung aus HARMONICA-PLAYER No 5

 

JOHN KIRKBRIDE & FERDL EICHNER „Brotherhood in Blues“

Brotherhood in Blues  ist eine sehr abwechslungsreiche Einspielung, die vom urwüchsigen Delta-Blues über Country bis zum Reggae reicht.

Wer John Kirkbride schon einmal live gesehen hat weiß, daß er eine außergewöhnlich rauhe, bluesige Stimme hat. Dies kommt auf der CD auch ganz hervorragend rüber. Auch sein Gitarrenspiel, er verwendet ausschließlich die Fingerpickingtechnik, zieht einen in den Bann. Man merkt so richtig, daß er mit vollem Elan bei der Sache ist, hier ist von Routine nichts zu spüren. Es ist auch interessant zu beobachten, daß er auch durchaus den Takt zu halten vermag, was bei seinen Live-Auftritten nicht unbedingt die Regel ist. Da ich ihn schon ein paar Mal mit der Harp begleiten durfte weiß ich, wie schwierig es ist, mit ihm zu spielen, da er sehr oft das Tempo wechselt. Wobei sich dies auch inzwischen sehr gebessert hat.

Für uns Harpspieler ist natürlich die Harp von Ferdl Eichner von ganz besonderem Interesse. Auf dieser CD beweißt er, daß er mit Sicherheit zu einem der herausragenden Harpspielern in Deutschland gehört. Ferdl spielt ungemein feinfühlig in der Begleitung, mit exaktem Timing und bei seinen Soli ist er sehr variationsreich. Er verwendet auch gerne Sonny Terry Techniken. Ganz besonders eindrucksvoll ist für mich sein Solo-Stück „John Henry“. Hier beweißt er, daß er auch ein guter Rhythmiker ist. Aber auch sein „Train Blues“ begeistert. Wenn man mal die Gelegenheit hat, sollte man ihn unbedingt live erleben. Es ist unglaublich, was er mit der Harp so alles anstellt und dazu noch mit dem nötigen Groove.

Mit der „Hot Shot Blues Band“ haben sich John und Ferdl eine wirklich hervorragende Begleitband ausgesucht. Peter Hubauer an der E-Gitarre, Christian Eggerbauer an den Drums und Percussion und Christoph Vilsmaier am Bass. Peter spielt eine sehr gute Bluesgitarre und versteht es, mitreißende Soloeinlagen zu spielen.

über einen weiteren Gastmusiker auf dieser CD brauche ich vermutlich gar nicht so viel zu sagen, da sein Name schon für ihn spricht: Zither Manä, der Mann, der die Zither aus dem Mauerblümchendasein der Volksmusik befreit hat und diesem Instrument erstaunlich rockige bzw. bluesige Töne entlockt und auch vor einschlägigen Effektgeräten nicht zurückschreckt. Es ist kaum zu glauben, daß er bei den Stücken:“Mistaken Idendity Blues“, „The Man Who Never Did No Wrong“ u. „Let’s ‘Agree To Disagree“ die Zither einsetzt. Es ist schier unglaublich,was für Sounds er dem Instrument entlockt und mit welcher Spielfreunde er sich hier präsentiert.

Auch die Aufnahmequalität dieser CD ist hervorragend, so daß man diese Einspielung mit der Spieldauer von 52:09 Minuten und 13 Titeln nur wärmstens empfehlen kann. Da nicht alle Titel dem Blues huldigen, ist diese CD nichts für reine Bluespuristen.

Thomas Hippe

 

 


Kirkbride & Eichner - Riches To Rags

 

John Kirkbride - voc; ac. guit; National steel guit; mando; Ferdl Eichner - harp; slde guit; washboard; perc

 

A brand new ferry tale - Movin’ on - Surfing on the Internet - Riches to Rags Blues - Spring has Sprung - Political Blues - Broke Down Car Blues - Train Station Farewell - Lone Star Laboratories - What’s the matter with me? - A whiter shade of pale - Whisky, Harp and apple pie - Doctor, I’m depending on you

Die neue CD des schottischen Bluesbarden mit seinem jungen Begleiter aus dem bayrischen Oberland.

 

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Besprechung aus HP 13/14

 

JOHN KIRKBRIDE & FERDL EICHNER - Riches to Rags

John Kirkbride - voc; ac. guit; National steel guit; mando; Ferdl Eichner - harp; slde guit; washboard; perc

A brand new ferry tale - Movin’ on - Surfing on the Internet - Riches to Rags Blues - Spring has Sprung - Political Blues - Broke Down Car Blues - Train Station Farewell - Lone Star Laboratories - What’s the matter with me? - A whiter shade of pale - Whisky, Harp and apple pie - Doctor, I’m depending on you

Soviel gleich vorab: selten habe ich bei einer Blues-CD so schmunzeln müssen wie bei der vorliegenden. Da kommt natürlich gleich die Frage hoch: darf eine Blues-CD, dazu noch eine spärlich instrumentierte, akustische, unterhaltsam UND anspruchsvoll sein? Sie darf! Vor allem, wenn die fast ausnahmslosen Eigenkompositionen derart gekonnt präsentiert werden. Beim ersten Durchhören ist sicher Johns Stimme das prägende Element, welche vom Whisky-getränkten Reibeisen (A brand new ferry tale) bis zu Elvis-artigen (Surfing on the Internet) sämtliche Farben und Schattierungen annimmt. Bisweilen überzeichnet die Stimme die hintergründigen Texte, bei denen einem oft das Lachen im Hals stecken bleibt (Lone Star Laboratories). Nicht weniger variantenreich ist auch sein Gitarrenspiel, welches stets passend zum Song rhythmisch oder melodiös weit mehr als nur Begleitung ist. Für uns Harpspieler liegt jedoch das Hauptaugenmerk auf der Bluesharp, gespielt von Ferdl Eichner. Ferdl spielt eine Harp, welche mal kraftvoll fordernd klingt, um gleich anschliessend und ohne Vorwarnung in ein zärtliches, intimes Zwiegespräch zu wechseln. Dass er technisch sehr, sehr versiert ist und sämtliche Techniken perfekt beherrscht - und das über alle Register  - ist sicher erwähnenswert. Dazu ist sein Ton stets voll, rund und findet einfühlsam den zum jeweiligen Stück passenden Stil. Hörbeispiel: „A whiter shade of pale“ - dem alten Schmachtfetzen vor Procol Harum. Wie dieser Klassiker von einem Akustik-Blues-Duo interpretiert ist, ist schlicht hervorragend. Hört mal Ferdls Doppel- und Dreifach-Bends auf Kanal 2 und 3 im ersten Solo an! Oder auch im Stück „Train Station Farewell“, wo die Harp rhythmisch weit mehr als nur die Begleitung zu Johns Gesang ist. Wie gesagt: die etwas andere Akustik-Blues CD!

Christoph Seger

 

 


Blues & Loose - N°1

 

CD 9 Titel

(Siehe Fotos!)

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Besprechung aus HARMONICA-PLAYER No 6

 

BLUES & LOOSE - No. 1

Wer bisher meinte, anspruchsvolle und interessante Blues-Musik aus Deutschland gibt es nicht, der sollte besser seine Vorurteile revidieren und sich eines Besseren belehren lassen. „Blues & Loose“ sind fünf professionelle Musiker der Ost- und West-Berliner Bluesszene und mit „No. 1“ zeigen sie ein abwechslungsreiches Repertoire mit schier unerschöpflichem Ideenreichtum. Auf ihrer ersten CD fallen nicht nur die originellen Arrangements mit routinierter Instrumentierung auf, man merkt auch sofort ihre langjährige Erfahrung in unterschiedlichen Bands.

Der Opener „Tramp“ ist ein kräftiger Blues-Rock-Song, in dem Michael Sellins prägnante Stimme, Sören Birkes Harp und Reinhard Kehls messerscharfe Gitarrenriffs druckvoll zum nächsten Track peitscht. Sören Birke überzeugt insgesamt mit ausdruckstarkem Harpspiel vom Feinsten und enormer Spielfreude. Er läßt die Harp voll und fett klingen, seine unterhaltsame Spielweise strahlt Freude und Virtuosität aus und wird durch ein harmonisches Zusammenspiel der Rhytmus-Sektion (Michael Demeyres groovendes Schlagzeug und Klaus Kluges zurückhaltende aber treffend begleitende Baßgitarre) perfekt in Szene gesetzt

Die wehmütige Ballade „Ain’t No Love In The City“ orientiert sich an Blues-Standards und wird durch Michael Kehlins rauchige Stimme zu einem gefühlvollen Song mit urbaner sanfter Blues-Atmosphäre Mit „Rock-the-House“ ist der Band ein ungeschminkter rhytmuspeitschender Rock’n Roll gelungen, der einen enormen „Drive“ hat. „Going Down Slow“ ist zwar mit 8:30 Minuten etwas langatmig, dennoch läßt Birkes virtuoses Harp-Spiel jeden vor Neid ablassen, der selbst schon mal versucht hat mit der Harp die ganz hohen Töne sauber und exakt zu spielen. In diesem alten B.B.King-Klassiker beweist auch Richard „Daisy“ Kehl seine exzellente Fingerfertigkeit auf der Gitarre, wenn er sie in einem spritzigen Solo-Duell mit Birkes Harp singend klingen läßt. In „Little Girl“ wechselt sich die ausdrucksstarke Harp mit einem ebenfall ausgezeichnet gespielten Saxophon ab (Gastspieler Franz Albinger) und „You Got To Move“ ist ein einprägsamer Song mit „Ohrwurm-Charakter“, auch wenn das Intro etwas schräg klingt. „Honey Hush“ ist ein harmonisch ausgereifter Song mit echter Blues-Atmosphäre, während „Sweet Home Chicago“ eine überzeugend lässig gespielte Coverversion der legendären Blues Brothers ist, in der eine heiße Gitarre und eine rockige Harp beeindrucken. Die letzte Nummer ist das Instrumentalstück „Blow Up“, in dem sie zum Abschluß beweisen, daß sie auch ohne dominante Lead-Stimme rassigen Blues spielen können.

„Blues & Loose“ ist für mich eine deutsche Band, die man sich merken muß. Sie bieten auf ihrem empfehlenswerten CD-Debut ein beeindruckendes Spektrum verschiedener Blues-Songs. Egal ob spritziger Blues-Rock oder gefühlvolle Balladen, die Jungs spielen mit viel Feeling und Inspiration. Der Titel „No. 1“ klingt vielversprechend und läßt auf weitere Scheiben dieser vielseitigen Blues-Band hoffen. Denn Musik, die aus dem Herzen kommt und gut gespielt wird, ist es auch wert gehört zu werden. Einen (kleinen) „Wermutstropfen“ gibt es dennoch: Booklets sind bekanntlich nicht ganz billig - aber für meinen Geschmack ist dieses Booklet etwas zu dürftig. Hintergrundinfos über die Musiker sowie Texte zu den Songs fehlen gänzlich.                              

Klaus Pöttinger

 

 


Four on the Floor - Upstairs

 

Frank Rihm - voc, hca; Paddy Korn - git, voc; Wolfgang Fechner b, voc; Klaus Schnirring dr; Special guest: Johnson Waehnelt - org (1 track)

 

Darlin' - I'm Tore Down - Blue Midnight - Crossfire - Down Town - Blowin' The Family Jewels - Come To Me - Educated Fool - Trust My Baby - Cold Shot - Juke

 

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Besprechung aus dem HARMONICA-PLAYER

 

4 ON THE FLOOR - Upstairs

Eine neue Band mit bekannten Gesichtern aus der norddeutschen Szene präsentiert mit „Upstairs" ihre erste gemeinsame CD und reiht sich sogleich in die Obere Liga deutscher Bluesacts ein. Doch der Reihe nach: Frank Rihm war lange Zeit Frontmann bei J.J. & The Shuffle Kings und beweist hier, da ;s er einer der besten traditionellen Harpspieler in diesem Lande ist: Schöner voller Ton, versiert von der 1. bis zur 3.Position und auch die Chromatische kommt nicht zu kurz. Wichtigste Einflüsse für Frank waren und sind Little Walter und William Clarke, denen auf der Scheibe auch überzeugend Tribut gezollt wird. Am beeindruckendsten fand ich jedoch die First-Position-Arbeit auf Sonny Boy Williamsons „Trust My Baby". Gitarrist Paddy Korn hat mit seiner eigenen Band vor fünf Jahren schon eine Platte auf Stumble Records herausgebracht und sorgt dafür, daß hier auch mal etwas rockigere Töne angeschlagen werden, wie etwa bei zwei Nummern, die durch Stevie Ray Vaughan bekannt gemacht wurden und bei denen es ordentlich zur Sache geht. Das rhythmische Grundgerüst bilden Wolfgang Fechner am E-Baß und Klaus Schnirring am Schlagzeug, die einen druckvollen Groove hinlegen und dabei sowohl dezent begleiten als auch richtig rocken können. Bis auf den Schlagzeuger sind alle Bandmitglieder auch als Sänger angegeben. Leider wird nicht ersichtlich, wer welche Nummer singt, aber die Vocals sind im Großen und Ganzen überzeugend und das ist, was zählt. Fazit: Trotz eines klitzekleinen Minuspunktes (keine einzige eigene Nummer) ein gelungenes Debüt von vier gestandenen Bluesmusikern, die (viel) Tradition mit (etwas weniger) Moderne gekonnt verknüpfen.

P.S.: Die Covergestaltung (ausklappbares Digi-Pack) ist wirklich gelungen, wenngleich das Motiv „Harpverstärker & Mikro" eigentlich schon fast in die Mottenkiste der abgelutschten Bluesstillleben gehört.

 

Ralf Steinbacher

 


Blechgitarr‘ Vinz - Da Blues is de Polka

 

Markus Opitz - Gesang, Gitarren, Ukulele, Harp, Flöte, Geigenbogen, Kazoo, Maultrommel, Fusstritt, Faustschlag; Uwe Gzuk - Snare, Waschbrett, Percussion; Stephan Lanius - Kontrabass; Klaus Kröcker - Gesang.

 

Blues is de Polka! - Kampnwand - Passivraucher - Gschenk - Gfrett - Fischner Kircherl - Börsengang - Fünftes Gebot - Gelegenheit - Sehnsucht - ‘S Deandl ruaft ned o - If I could shimmy like my sister Kate - Pfiad eich (Gesamtspielzeit: 58:33)

 

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Besprechung aus HARMONIOCA-PLAYER 12

 

BLECHGITARR‘ VINZ - De Blues is de Polka!

Die möglicherweise wichtigste Information für eine Rezension in einem Harp-Magazin gleich vorweg: Die Harp ist nur auf 5 der 13 Stücke dieser CD zu hören. Aber das ist auch nicht das hauptsächliche Element, von dem Blechgitarr‘ Vinz‘ Musik lebt. Im Booklet schreibt er dazu: Früher sang ich vorwiegend englische Lieder. Doch es gelang mir selten, den Text richtig zu verstehen und die „Zwischenzeilen“ zu ergründen. Ich merkte, dass es vielen Zuhörern und Zuhörerinnen ebenso ging. ... Zudem wurden mir die Texte aus meiner eigenen Lebenswelt immer wichtiger. Jetzt singe ich meinen Blues auf bairisch und gehe damit das Risiko ein, verstanden zu werden! Aber dies fällt zumindest einem Norddeutschen nicht ganz so leicht - trotz der beigegebenen Texte. Verständnisprobleme bei deutschsprachigem Blues!! - was aber nicht nur mit dem Dialekt, sondern auch mit den Inhalten zu tun hat, die teilweise sehr durch oberländischen Lokalkolorit geprägt sind. Musikalisch zeichnet die CD durch den Versuch aus, Blues und Ragtime mit abendländischer Musik - Polka und alpenländischem Liedgut - zu mischen. Daraus entstehen dann eigenwillige Songs - oftmals mit Singer-Songwriter Charakter. Die Bluesstücke sind dagegen dem Mississippi-Delta entlehnt - warum sich auch zwei Übertragungen von bekannten Robert Johnson-Stücken darunter finden. Hier scheinen auch die Wurzeln von Blechgitarr‘ Vinz zu liegen, der die Slide-Gitarre deutlich besser beherrscht als die Harp. Auch wenn am Ende offen bleiben muss, ob der Blues die Polka der Schwarzen oder die Polka der Blues der Baiern (Bayern?) ist - legt diese CD ein interessantes Stück Mundart-Musik vor. Und wenn es am Ende der dritten Strophe von „Pfiad eich“ heisst: übersetzts eich moi de englischen Liada, sie san genauso bläd .... ist zu hoffen, dass Blechgitarr‘ Vinz auf seiner nächsten CD trozdem nicht lateinisch singt.

 

Stefan Amt

 

 


Free Beer & Chicken - Nothing is kickin‘ like...

 

Blues Harp Slim - voc., harp, triple row- & french accordion, kalimba, washboard & whistling; Michael Alf - pno, voc., accordion, washboard; Christoph „Bebof“ Böhm - Continental metal body git; Tom Höhne - git., voc.; Thomas Gugger - dr.; Antoine Noah - congas; Andy Carius - triangle & cowbell.

 

Mardi Gras - I Get The Blues When It Rains - Ooh Poo Pee Doo - What I Am Living For - Nasty Boogie Woogie - St. James Infirmary - Crazy Cajun - Paper In My Shoes - Train Train Train - One Room Country Shack - Answer To The Boogie - Fishing Blues - Train Song/ Squeezebox Express - Down In The Hole - Teardrops

 

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Besprechung aus HRMONIOCA-PLAYER No 12

 

Nothing Is Kickin‘ Like - FREE BEER & CHICKEN

Was ist das ?! Moment, nachgeschaut: aus München kommt diese ungewöhnliche Band. FREE BEER AND CHICKEN spielen seit 1983 unter anderem den Blues. Daran halten sie sich aber nicht auf. Die verschiedensten Stilrichtungen sind zu hören: malzgrünbonbonfarbener Cajun aus den Algengewässern Louisanas, der ruckelige Quetschkommoden-Zydeco als Pflasterstein-Wurf vom French Quarter entfernt oder die Kalimba-Musik, aufstaubend aus der tiefsten Savannah Afrikas.Worldmusik aus Munich als Sammlung von akustischen Postkarten ? Ja! Mit dem ersten Stück weiss man wo es lang geht. Das Schlagzeug und das Piano als Fundament treiben in hohem Tempo nicht nur einmal imaginäre Züge voran. Multi-Instrumentalisten setzen alles ein, was sie zu bieten haben. Hier sind Handwerker zu Gange die Ihr Metier beherrschen. „St. James Infirmary“ habe ich SO auch noch nicht gehört. Es beginnt piano-jazzig und geht dann swingend (!) weiter. Diese Stimme ? Kennt jemand die Band Element Of Crime ? So ist sie. Als Zögerling für lobende Worte bin ich „erkannt“ und ich schlucke nicht alles, nur weil es Blues ist. Aber ich freue mich immer wieder über diese seltenen Perlen aus dem deutschsprachigem Raum. Hier wird nicht gefummelt und „einfach drauf los“ gespielt. Jedes Stück hat seine eigene Struktur und man hört die Arbeit heraus, die aber nicht nach Arbeit klingt. So frei und bisweilen lustig kommen die Lieder rüber. Selbst 2 Tom Waits-Stücke (Train Song/Squeezebox Express & Down in The Hole) werden danceable umarrangiert. Nichts scheint ihnen Heilig. Doch ohne ein grosses ABER geht es hier auch nicht vorbei: der Gesang. Ja, da singen drei vom Blues und meinen es ehrlich. Nur, es klingt dann doch zu deutsch und Chanson-haft, weit weg vom Trauerrand unter den Augen. Eher vielleicht als gesangliche Mischung von Dauergrinsen und permanentem Tüten-Einsatz. Das ist dann leider nicht die Schaumkrone vom Bier.

Mein Schlusssatz: Das ist eine Band die ihres Gleichen sucht und nicht finden kann. DAS gibt es nur in dieser Form. Anschauen und Anhören wenn möglich und abgucken, WIE sie es fertig bringen, Staunen zu zaubern.

 

Mario Hemken

 

 


Alicia - Love Me Like a Guitar

 

Zwanzig Eigenkompositionen der amerikanischen Songwriterin, 1x mit Igor Flach (hca)

(Siehe Fotos!)

 

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Schweiz


Chris Harper - Blues Is My Life

 

Chicagoblues mit dem Schweizer Chris Harper, aufgenommen in Chicago mit Special Guests Billy Branch und Chico Banks!

CD 11 Titel (siehe Fotos!)

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England


Paul Lamb & The King Snakes - The Blue Album

 

Paul Lamb (Voc, harp) mit seiner Band

Besonders “The Blue Album” von 1998 kam bei der Kritik gut an. Alles eigene Stücke, wie gewohnt!

CD 14 Titel (Siehe Fotos!)

 

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Sonny Boy Williamson (II) & Eric Clapton's Yardbirds

 

Die erste Band von Eric Clapton 1963, verstärkt durch den alten schwarzen Bluesharp Wizard Sonny Boy Williamson (II).

CD9 Titel (Siehe Fotos!)

 

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