CDs

Country - Bluegrass - Irish



Country


Detlef Grobba - Across The Harp

 

Detlef Grobba - harp; Sebastian Tyroller - git; Dirk Reuter - git, banjo, mandolin; Frank MacDonald - git; Robert Antkowiak - piano, key; Thomas Schneider - Pedal Steel git, Daniel Friedrichs - fiddle; Lutz Dudziak - bass; Olaf Becker - dr, perc

Out on a limb - American Wake - Wiskey Before Breakfast - Slip Into Spring - Si Beag Si Mor - Stolen Kiss - Dance Above The Rainbow - Orange Blossom Spezial - Toss The Feathers - Once I Was The Light Of Your Light - For Bobby - Springtime - Still The One - Julia

CD 14 Titel

 

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Besprechung aus HARMONICA-PLAYER No. 16

 

DETLEF GROBBA - Across the Harp

 Wer Country Music und Irish Folk mag, der ist hier goldrichtig. Denn diese Musik zelebriert Detlef Grobba mit Inbrunst. Zu dieser Musik-Richtung ist er - obwohl er wie fast jeder Harpplayer zunächst Blues gespielt hat - Countryseits durch Charlie McCoy gekommen und bei Irish Folk inspirierte ihn der bekannte Harpplayer Brendan Power. Obwohl Country zunächst seine „Hauptrichtung" war, experimentierte er ständig mit verschiedenen Musikrichtungen und seinem Instrument und suchte ständig neue Herausforderungen. Auf diesem Weg faszinierten ihn die vielfältigen Strömungen der irischen Musik. Und so wundert es auch nicht, dass seine CD „Across the Harp" Irish Folk-lastig ist. Normalerweise ist Detlef Grobba mit der Country Rock Band „Lisa Colter & the Velvet Rose" im In- und Ausland unterwegs. Mit seiner eigenen CD jedoch wollte er neue Herausforderungen annehmen. Und das ist ihm auch sehr gut gelungen. So bestimmen Traditionals aus Country Music und Irish Folk die CD genauso wie bekannte Stücke aus „Lord of the Dance" von Ronan Hardiman, was es ihm offensichtlich besonders angetan hat, denn aus diesem - von Michael Flately so richtig bekannt und populär gemachten - Programm findet man schon allein drei Songs („Stolen Kiss", „Dance Above The Rainbow" und „Springtime"). Man findet sogar einen Song von John Denver („For Bobby") auf der Scheibe. Und die Überraschung kommt fast zum Schluss: unerwartet interpretiert Detlef Grobba auch „Still The One" von Shania Twain. Insgesamt erwarten den Hörer fast 43 abwechslungsreiche Minuten Musik. Übrigens, für alle Harpplayer natürlich sehr interessant: auf diesem Album spielt Detlef Grobba Diatonische Hering, Seydel und Hohner Harps mit Country und Melody Maker Tuning und Paddy Richter Stimmung. 

Fazit: absolute Empfehlung!

Frank Blanke

 


Bluegrass


Mike Stevens - "Harmonica"

 

EINZELSTÜCK

Mike Stevens - harp, voc, Raymond McLain - Banjo, Mike Kennedy -dr, perc , Jimmy Buchanan - fiddle, mand.,  Michael McLain - git, Roy Huskey Jr.- b,  Jesse McReynolds - mand.. - voc.  Jim McReynolds - voc,  Robert Jones - voc., git

 

 

PAN AMERICAN, LEE HIGHWAY BLUES, GHOST RIDERS , WHAMMER JAMMER, FOX CHASE, IDA RED, SHENANDOAH, CAJUN FIDDLE , BLOWIN‘ UP A STORM, MILK COW BLUES, BLACK CAT , BUGGY FULL OF GNOMES, BIG LEG WOMEN, SUMMERTIME aus HARMONICA-PLAYER No 

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aus HARMONICA-PLAYER No 5

 

MIKE STEVENS

harmonica

 

Mike Stevens, ist das nicht der in Bluegrass-Kreisen vielgerühmte mehrmalige kanadische „Entertainer of the Year“? Nicht nur das, seine erste Scheibe mit dem schlichten Titel „harmonica“ wurde in Central Canada sogar „1990 Bluegrass Recording of the year“. Na, da sind wir aber gespannt. 

Rein das Ding in die Lasermühle, Lautstärke und Ohren auf und - ja, er legt dann auch gleich mit 2 Eigenkompositionen richtig los, der Meister. Schon bei der 1.Nummer beschlich mich der Eindruck, das Ding sei nicht als Melodiestück, sondern als Improvisationsgrundlage zum Ablassen möglichst rasanter Soli geschrieben. Beim nächsten geht‘s laut Titel um „fremdklingende Akzentuierungen“ - ein Titel, den ich nur mühevoll nachvollziehen kann, auf mich wirkt s eingängig und gefällig, am Schluß hat‘s ‘nen schönen Unisono-Teil zusammen mit der Mandoline bei selbstverständlich hohem Tempo. Danach folgen 3 Traditionelle Stücke „Salt Creek“, „Train 45“ und Amazing Grace“. Schön, beim ersten dieser 3, wie er die Repetitionen im Soli so locker hinwirft, die Zugnummer ist wieder mal geprägt von der hohen Geschwindigkeit, im 168er Tempo werden die 16tel rausgelassen (wenngleich man hie und da eine kleine Unsauberheit zu hören meint, was dem Genuß aber keinen Abbruch tut). 

Amazing Grace - aufatmen, endlich was langsames. Mike spielt es schnörkellos und ohne große Sentimentalität (kann er nicht oder will er nicht?), eher im Gegensatz zu Mandoline und Fiddle. Auf mich wirkt‘s eher etwas flach, schade. Im folgenden „Red haired Boy“ glänzt er durch verspielte, perlige Soli. Das unvermeidliche „Orange Blossom special“ schwelgt wieder im Fast-Running-Tempo. Was Mike da spielt, hat zwar mit der Original-Melodie wenig zu tun (vielleicht eine besondere Art von 2. Stimme?- die Fiddle zeigt, wie‘s geht), beeindruckt aber wiederum durch die leicht hingeworfenen 16tel (bei einem Tempo über 170 bt/min.) 

Track Nr. 7 fällt dann etwas aus dem Rahmen: „A sentimental journey“, leider gilt für mich das bzgl. „Amazing Grace“ Gesagte hier auch, es wirkt eher verspielt, denn „sentimental“. Natürlich ist „Mr. Fastlips“ bei „Bill Cheatham“ in der eigenen arrangierten Fassung wieder voll in seinem Element. „Fat Lips“ ein selbstgeschriebener Blues, zeigt Mike’s - auf späteren Records deutlicher rausgelassenen - Hang nicht nur zu tonalen, sondern auch zu klanglichen Spielereien. No „deep soul music“ eher „Lust am Rumspielen“, aber sehr interessant und gekonnt. Das zweite unvermeidliche Stück für ‘ne Bluegrass - Scheibe „Foggy Mountain Breakdown“: hier bringt Mike es auf ein 184er Tempo - mehr fällt mir dazu nicht ein. Das Bluegrass-Feuerwerk endet mit einer kurzen Solo-Nummer, wohl auf Ersuchen seines hervorragenden Mandoline - zupfenden Partners Jesse McReynolds „Jesse s Request“. 

Tja was soll man sagen? Für alle Hochgeschwindigkeitsfans und die, denen‘s hauptsächlich um‘s Abgucken - respektive Abhören - geht ein Muß (für die Bluegrass-Fans sowieso). Für alle anderen: man sollte ihn kennen! Ich  finde, diese Scheibe gehört zu einer anständigen Harper-Sammlung (auch wenn die Produktion insgesamt eher etwas flach klingt und man das eine oder andere Riff öfter zu hören kriegt).

Martin Krüger

 

 


Mike Stevens - The World Is Only Air...

 

EINZELSTÜCK

Big John McNeil - Jerusalem Ridge - Reel de Point-au-Pic - Black Velvet Waltz - Grumbling Old Man, Grumbling Old Woman - Clarinet Polka - The Unreel Breakdown - The Hanged Man's Reel - St Anne's Reel - Grumbling Old Man, Grumbling Old Woman(On Vacation in Jamaica)

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aus HARMONICA-PLAYER No 12

 

MIKE STEVENS

The World Is Only Air

CD-Nr.: BCD132

 

Hier liebe HP-Gemeinde reden wir über eine CD wie sie ungewöhnlicher und virtuoser nicht sein kann. Mike Stevens ist einer der renommiertesten Mundharmonica Spieler Kanadas. Als Mitglied der Ole Opry hat er schon zahlreiche Auftritte bei The Nashville Network und seine Tourneen führten ihn durch Kanada, die USA, den Bahamas, Mexico bis nach Japan ! 1994 wurde er für sein Spiel mit der höchsten Auszeichnung des Staates Kentucky, dem „Kentucky Colonel“ ausgezeichnet. Sein erstes veröffentlichtes Album „Harmonica“ wurde auf Anhieb mit dem Award „Central Canada Bluegrass Association“ ausgezeichnet. Als „Erneuerer“ der Bluegrass - Mundharmonika, wie er oft bezeichnet wird, hat er auch diverse Mundharmonika Lehrbücher geschrieben und gibt zahlreiche Workshops. 

Sein neues Album, „The World Is Only Air...“ beinhaltet originale, traditionelle Kanadische Fiddleklänge an die sich erstmalig ein Mundharmonica Spieler heranwagt. Die 10 Stücke der CD sind ausschließlich Instrumental. Er spielt in sämtlichen, nur denkbaren Positionen und die CD ist wirklich, selbst wenn man kein Fan der Bluegrass Musik ist, eine Pflicht für jeden Harp Spieler. Hier werden jedem die Grenzen aufgezeigt. Obwohl mir persönlich Bluegrass normalerweise überhaupt nichts sagt, ist das eine der besten CD‘s mit Mundharmonika Musik die ich je gehört habe. 

Vertrieb: Borealis Recording Company Ltd., 67 Mowat Avenue, Suite 233, Toronto, ON M6K 3E3, Canada, <info@borealisrecords.com>

KONTAKT: <stevens@ebtech.net>

Ingo Hemmersbach 

 


Irish


Brendan Power - Digging in

 

EINZELSTÜCK

Brendan Powers CD von 1992. Ein sehr vielseitiges Album mit Hard Rock, Avantgarde, Smooth Jazz, keltischer Musik und Roots Blues! 

 

 

1. Heatseeker        2. Space Harp      3. The Swan        4. Onion Blues        5. Lorraine's Dream             6. The Breakup Breakdown        7. Hakanoa Hideaway/In the Mountains of Holland        8. Past Tense        9. V For Blues        10. He Ain't Heavy (He's My Brother)

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Digging In  is a very eclectic album - too eclectic for its own good, some would say. It switches from hard rock to anguished teeth-grinding avant garde solo soundscapes, to smooth jazz,  to roots blues, to celtic... Such diversity is fine by me, but is perhaps not the best marketing startegy.

 

Digging In  was released in New Zealand & Australia in 1991. Sadly the retailers were confused about where to place this record in their shelves, and it never quite managed double platinum status. Personally I'm proud of the playing and production on the individual tracks (75% are originals), but it certainly was a good lesson in targeting your market... 

 

H A R M O N I C A S

A pretty even mix of diatonics and chromatics. Tracks 1, 4, 9, & 10 are on retuned Suzuki ProMasters (half-valved), and the rest on retuned half-valved chromatics, mostly Hohner 270's. 

 


Brendan Power & Frank Kilkelly - Jig Jazz

 

EINZELSTÜCK

Brendan Power - hca, voc; Frank Kilkelly - git, voc

 

The Drunken Landlady - The Wind that Shakes the Barley - John Stenson’s - The Tip of the Iceberg - The Tonguetwister - Paddy Clancy’s Jig - Moyasta Junction - The Connachtman’s Ramble - Lorraine’s Dream - Mary and the Soldier - Caliope House - Crowley’s Reel - The Jolly Beggerman - Hakanoa Hideaway - Dawn to Dusk - The Chopped Onion Blues - Jig Jazz - Swamp Funk Thing - My Lagan Love

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CASSETTE: Brendan Power & Frank Kilkelly - Jig Jazz

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aus HARMONICA-PLAYER No. 11

 

POWER & KILKELLY

Jig Jazz

KKCD 001

 

 

Für HP-Leser und die Besucher des World Harmonica Festivals 1997 ist Brendan Power längst ein Begriff für irische Volksmusik, virtuos auf diatonischen und chromatischen Mundharmonikas gespielt, als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt. 

„Jig Jazz” - heißt das etwa, daß Power jetzt auch jazzt? Wer das erwartet hatte, wird enttäuscht - aber mit hervorragender, überwiegend irischer Musik entschädigt. Zwar swingt es manchmal etwas mehr, als irische Jigs es eh’ schon tun, besonders im zweiten und im zweitletzten Stück, und selbstverständlich improvisiert Power auch gelegentlich, aber dennoch will sich bei mir das Feeling von Jazz im eigentlichen Sinne nicht einstellen, auch nicht bei der Titelnummer. Dagegen macht der „Chopped Onion Blues” seinem Namen alle Ehre - doch der wird hauptsächlich vom Gitarristen getragen. Kilkelly erweist sich dagegen in „Crowley’s Reel - The Jolly Beggerman” leider als weniger jazzig denn Chris Newman auf der früheren CD „New Irish Harmonica”.

Wie auf dieser Platte gibt es wieder zahlreiche Medleys irischer Traditionals. Einige sind sogar die gleichen, doch alle sind von den beiden Musikern neu arrangiert worden, und durch die Duobesetzung erhalten sie eine leicht andere Note. Insgesamt ist die CD „Jig Jazz” abwechslungsreicher als die frühere. Etwas schade finde ich, daß die Liner Notes diesmal nicht so ausführlich ausgefallen sind.

Kontakt (Tel./Fax): +44-171-561-1126       +44-181-450-7409

http://www.madasafish.com/~harmonica/

Klaus Rohwer