CDs

Blues from USA



Westcoast Bluesharp Players - Got Harp If You Want It

 

EINZELSTÜCK

 

The Best of the West Coast Blues Harp Players: Harpsampler von 1991.

Charlie Musselwhite, Rick Estrin, Mark Ford, Mark Hummel, Andy Just, Paul Durkett, Ralph Shine - hca

 

RICK ESTRIN: That's That - Don't Boss Me - MARK HUMNMEL: Bombshell Baby CHARLIE MUSSELWHITE: Sundown Blues - Keep On Rubbin' - Highway 51 - DAVE WELLHAUSEN: Mojo Man - PAUL DURKEFF: Steady - WILLIAM CLARKE: Give Me Back That Wig - ANDY JUST: My Babe - MARK FORD: Summertime Mark Ford - RALPH SHRINE: Temperature - Getting Back On The Tracks

CD (13 Titel)  (Bst.Nr.:2228) 12,80 EUR

 

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Cotton/Branch/Musselwhite/Norcia - Superharps

 

EINZELSTÜCK

Titel siehe Fotos!

Vier der besten schwarzen und weißen US-Bluesharper auf einer Scheibe.

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James Harman/Rod Piazza/Studebaker John - Blues Harp Summit

 

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Titel siehe Fotos!

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Sun Records Harmonica Classics

 

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Aufnahmen des legendären Sun Studio / Memphis1951-55: mit Walter Hortons Easy. Ein Leckerbissen für Bluesliebhaber!

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aus HARMONICA-PLAYER

 

Sun Records - Harmonica Classics

 

Die CD enthält 14 Stücke, von denen 8 vorher nicht veröffentlichte Stücke oder Alternativ-Fassungen sind. Alle Aufnahmen stammen aus der Zeit zwischen 1951-1955, wobei Stück 7 keinem Datum zugeordnet werden kann.

Dem Booklet nach spielte Sun Records in Memphis eine wichtige Rolle in der Nachkriegsmusikszene der USA (und zwar schon vor Elvis). Dem abgedruckten Sam Phillips Interview-Auszug (von M. Hawkins, 1984) zufolge wollte er das ureigene Musik-Bauchgefühl seiner Entdeckungen auf Band bringen und nicht etwa das, was die Musiker vielleicht glaubten, daß dem weißen Hörer eher zusagen würde. Genau diesem Talent von Phillips, die Seele eines Musikers mit in die Aufnahmen zu packen, schreibt er selbst die Probleme zu, die afro-amerikanische Blues Musik an ein breites Inlands-Publikum zu verkaufen.

Zu jedem Künstler oder Combo ist eine informative Kleinchronik im Booklet-Text enthalten mit Musikerdaten, sofern bekannt. Angaben zu den Entstehungszeiträumen der Aufnahmen runden die Kleinporträts ab.

Stück 1, ‘Easy‘ (Feb. ‘53) mit Walter Horton an der Harp, ist mein absoluter Favorit! Das Instrumental hat ein einziges Thema, das Horton mit wachsender Intensität bläst bis er bei der vierten Wiederholung derart satt und jaulend klingt, daß sich der Booklet-Schreiber (C. Escott) an ein Tenor-Sax erinnert fühlt. Die Hintergrundmusik Guitar (J. Deberry) und Drums (H. Stokes) ist schön feinfühlig laidback in den gesamten harp-dominierten Sound eingebettet - eine super Grundlage für Hortons exzellente Tonkontrolle und aggressiv-coloratives Vibrato/Tremolo!

Stück 2, ‘West Winds are Blowing‘ (Sep. ‘52) ist auch mit Horton, diesmal auch als Vokalist, wobei mir seine Stimme sogar besser gefällt als seine Harp. Das Schlagzeug (W. Nix) klingt wie Spielzeug und die Gitarre (J. H. Louis, der Stücke 12-14 sein eigen nennt) ist mir zu laut. Hoffentlich ist mir niemand sauer, wenn ich auch noch Hortons Spiel etwas overcrowded bei den Fills finde - dennoch, besser als viele ist er ja trotzdem.

Stück 3, ‘In the Mood‘ (Dez. ‘52) ist eine bisher unveröffentlichte Horton Einspielung mit Albert Williams am Piano. Hier hat Horton wieder einen dezenten Background, um sich virtuos darüber zu präsentieren. Obwohl das Instrumental keine wahnsinnig gängigen Haupt-Riffs bietet, ist es eine hervorragende Studie in Harp-Effekte. Mit viel Rhythmik und Abwechslung ist das Stück kurzweilig.

Stück 4, ‘Jukebox Boogie‘ (‘54) von Doctor Ross (geboren Isiah Ross) ist eine peppig-rollende Nummer ohne Gesang, das mangels erkennbarem Zusammenhalts wie ein durchgehendes Muha-Solo klingt. Der Sound der Harp ist etwas blechern, was aber dem einen oder anderen erst den wahren Bluessound gibt.

Stück 5, ‘Country Clown‘ (Nov. ‘51) zeigt Ross als Sänger mit einer Darbietung die mich sofort an John Lee Hooker erinnerte, sogar durchgehend mit rhythmischem Stampfen. Hier gefällt mir auch besonders die Gitarre (möglicherweise W. Gallatin), da sie zwar spärlich aber jedesmal geil ihre Fills setzt. Ross Harp ist mir eindeutig zu drahtig und gemessen an der Gitarre ohne erkennbare Richtung eingesetzt.

Stück 6, ‘Jukebox Boogie‘ (‘54) von Dr. Ross ist jenes Cut, das im Gegensatz zu Stück vier veröffentlicht wurde. Es ist auch runder gespielt und der Harp-Sound ist fetter und wärmer. Einen guten Hintergrund liefern dabei, wie schon auf Stück vier, T. Troy (git.) und B. Parker (dr.).

Stück 7, ‘Downtown Boogie‘ (Datum unbekannt) ist mein Lieblings-Song von Ross. Hier ist sein Sound zwar seltsam übersteuert aber irgendwie spielt er so optimistisch-aggressiv da rein, daß es überzeugt. Er gibt seinen eigenen gesprochenen Vocals sehr musikalische Harpeinwürfe.

Stück 8, ‘Wolf Call Boogie‘ (Jan. ‘54) stammt vom Individualisten Coy ‘Hot Shot‘ Love. Eigentlich war er lokal bekannt als Plakatmaler und soll zeitweise mit bis zu sieben Frauen gleichzeitig zusammengelebt haben (viel Blues?)! Er spielt und jault mit sich selbst in einem fesselnden Duett, mit einem klein-aber-frech klingenden Sound. Dazu erzählt er im Sprechgesang eine improvisierte Geschichte aus dem Alltag (Er geht in eine Bar ...).

Stück 9, ‘Harmonica Jam‘ (Jan. ‘54) zeigt Hot Shot Love von seiner besten Seite als Muha-Teppichleger: seine mal-wuchtig-mal-zurückhaltende Untermalung des Songs mit angezerrter Harp lässt dem Gitarristen (P. Hare) viel Raum. Trotzdem klingt der Song eher wie eine Session als eine Komposition - Musik lebt ja auch!

Stück 10, ‘Wolf Call Boogie‘ von Hot Shot gefällt mir besser als die Nummer acht Fassung, die veröffentlicht wurde. In seinem Jive-Talk ist er in seinem Element! Die Geschichte ist einfach besser als vorher und er steht auch hörbar dahinter. Er ist schon recht aufgebraust in seiner Intro-Ansprache und die Musik legt dann mit einem waaahnsinnigen Harp-Anschlag los. Ansonsten ist die Nummer solider Boogie sparsam durchsetzt mit vorwitzigen Fills und ‘Whoops‘ a la Sonny Terry.

Stück 11, ‘So Long, Baby Goodbye‘ (Mär. ‘55) von der Sammy Lewis-Willie Johnson Combo ist ein guter Song. Die Muha klingt recht natürlich und die Aufnahme ausgewogen gemixt. Mit ruhigen Fills und Teppichen hält sich Sammy zurück bis Willie ruft ‘Allright, Sammy - blow the backs off!‘, worauf hin Lewis mit maximaler Hingabe tatsächlich pustet als könnte er die Resonanzdeckel wegblasen! Ein kompaktes Mega-Solo, daß wohl unnachahmlich mitreißend ist, läßt Sammy Lewis leider nur kurz aufleuchten.

Stück 12, ‘Keep Your Arms Around Me Mama‘ (Nov. oder Dec. ‘52) von der fast Ein-Mann-Band Joe Hill Louis enthält sehr kräftigen Gesang, da kommt seine Harpkunst gerade noch nach - aber immerhin spielt er ja dazu auch selbst die Gitarre! Unterstützt ist er nur von Albert Williams (p.) und Willie Nix (dr.), die sich beide gekonnt einfügen ohne zu dominieren.  Louis Fill-Technik trägt viel zum Drive bei, direkt virtuos ist sein Spiel nicht (er hat wohl keine Hand frei) aber ausdrucksstark allemal.

Stück 13, ‘Got Me a New Woman‘ (Nov. oder Dec. ‘52) von Louis hat einen leichtherzig rollenden Rhythmus, unterstützt durch seine Muha. Die solide Nummer ohne hervorstechende Stellen wird von einem kräftigen Solo getragen. Louis starb 1957 an Tetanus-Vergiftung.

Stück 14, ‘She May Be Yours (But She Comes to See Me Sometime)‘ (Nov. oder Dec. ‘52) läßt durchblicken, daß Louis in der Zeit des aufkeimenden Rock ‘n‘ Roll aufnahm. Die Harp klingt wärmer als auf den anderen Aufnahmen und die Gitarre spielt einen Chuck Berry Vorläufer Riff. Es stört aber, daß die Vocals stark übersteuert sind.

Die CD ‘Sun Records - Harmonica Classics‘ ist ein gutes Zeitdokument schwarzer Blues Musiker in Amerika nach dem zweiten Weltkrieg und vor der Presley Ära. Es sind nicht alltägliche, kommerziell erfolgreiche Männer zu hören und es sind nicht nur die Harps hörenswert.

Martin Kennedy

 


Muddy Waters - I‘m Ready

 

Muddy Waters - git, voc

Johnny Winter - git

Jimmy Rodgers - git

Big Walter Horton - harp

u.a.

 

Album von 1978, Grammy Winner

CD 12 Titel (Siehe Fotos!)

 

 

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Magic Dick & J.Geils - Little Car Blues

 

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CD (15 / 50:10)

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aus HARMONICA-PLAYER

 

MAGIC DICK & JAY GEILS

Little Car Blues

Rounder CD 3141

 

Magic Dick - voc harp, Jay Geils - git  Steve Ramsey - dr; Michael „Madcat“ Ward - bass  

 

Bluesstime theme - Tonight with a fool - The jumpin blues - Hot leftover n°1 - Feel so bad - Stubborn kind of fellow - Hot leftover n°2 - Black and tan fantasy - I don‘t play - Last time - Some sweet day - Hot leftover n°3 - Little car blues - Temperature - Look how baby

 

Als glühende Verehrerin von Magic Dick, dessen freches Harpspiel mit der J.Geils Band mich bisher auf Touren brachte, stürzte ich mich neugierig auf das aktuelle Album des Magiers und seiner Band „Bluestime“, mit Jay Geils an der Gitarre. Und siehe da, der Junge ist gereift. Die langen Locken umrahmen zwar immer noch sein Lausbubengesicht, und er hat auch einige Pfunde zugelegt, doch was führt er nur für Zauberstücke im Gepäck. Tunes aus den 30er Jahren bis in die 70er - Swing, Jazz, Rhythm & Blues, frisch und unverbraucht, als wären sie von Dick und Jay gerade erst erfunden worden, Kompositionen von Duke Ellington, Louis Armstrong, Willie Love und last but not least Little Walter, dem Harp-König des Chicago-Blues.

Kein Stück gleicht dem anderen. Duke Ellingtons Duett für Trompete und Posaune wird von Harp und Gitarre intoniert, eine aufregende Innovation auf der ganzen Linie. 

Chess-Sound bei den Little-Walter-Kompositionen und ordentlich Pfeffer bei der Latin-Nummer „I don’t play“.

Überrascht war ich von der ausdrucksvollen, wohltönenden und einschmeichelnden Stimme von Magic Dick, die besonders bei der Ballade von Etta James „Fool that I am“ voll zur Geltung kommt.

Meine. Begeisterung für diese CD der Superlative ist grenzenlos und betont weiblich, deshalb übergebe ich meine Feder an Thomas Hippe, einem kundigen Blues- und Jazz-Veteranen, der sein Know-how zur handwerklichen Seite einbringen kann.                                    Anita Ilsemann

 


Jimmy Reed - The Veejay Years Vol. 3

 

Vol. 3 aus Jimmy Reed Veejay Years.

CD 23 Titel (Siehe Foto)

 

5,00 €

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T-Bone Walker - Complete Recortdings 1950 - 1954

 

Der Pionier der elektrischen Gitarre! Autor von "Stormy Monday Blues"

2 CDs 32 Titel

(Siehe Fotos!)

 

9,50 €

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Windy City Blues

 

Schöner Sampler mit Aufnahmen aus den Jahren 1959 bis 70, Bester Chicago-Blues mit Künstlern aus der ersten Reihe. Die Harp ist vertreten bei Billy Boy Arnold und Otis Spann (James Cotton). King Curtis (Sax) begleitet Sunnyland Slim und die elektrische Gitarre ist überall present (Albert King, Homesick James, Matt Murphy etc.) Beinahe 1 Stunde Spieldauer!

CD 17 Titel (Siehe Fotos!)

 

3,50 €

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Lightnin‘ Hopkins - Ligtnin’ Strikes

 

Der Pionier des Texas Blues

CD 12 Titel

(Siehe Fotos!)

 

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Leadbelly - Blues Roots

 

CD 23 Titel 

(Siehe Fotos!)

 

3,00 €

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Big Bill Broonzy - King of the Blues

 

CD 8 Titel 

(Siehe Fotos!)

 

3,00 €

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Memphis Slim - Blues from the Archives

 

Memphis Slim (voc, pno), der lange in Paris gelebt hat, ist hier mit ausgezeichneteren französischen Musikern zu hören.

CD 12 Titel (Siehe Fotos!)

 

USA

3,00 €

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Little Charlie & the Nightcats - Straight Up

 

LITTLE CHARLIE BATY, Guitar

RICK ESTRIN, Harmonica and Vocals

DOBIE STRANGE, Drums

RONNIE JAMES WEBER, Bass

with JIMMY PUGH Keyboards

JOHN FIRMAN Tenor Sax on Hey Gold Digger, Me And My Big Mouth, and Gerontology

RUSTY ZINN Guitar on On The Loose and I'm Just Lucky That Way

CD 14 Titel (Siehe Fotos!)

 

8,80 €

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Rock Bottom & Benny Waters - going nowhere fast

 

Rock Bottom - vcl/harp; Ben Waters - vcl/pno

 

Junker's Blues - Them New Crossroads Blues - Stoop Down Baby - Cake With Wolla - Down Home Girl - Stop The Boogie - Annie Had A Baby - Mess Around - Maureen's So Sweet - Hey Now Baby - U Lie 2 Much

 

8,80 €

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Besprechung aus HARMONICA-PLAYER 12

 

ROCK BOTTOM & BEN WATERS - Going Nowhere Fast

Vor kurzem im Alter von nur 53 Jahren gestorben, dürfte dies die wohl letzte Aufnahme des schwergewichtigen Bluesharpspielers und Sängers David York alias Rock Bottom aus Florida sein. Zusammen mit dem britischen Pianisten Ben Waters spielt er auf dieser Studio-Duo-CD ein Programm aus zumeist eher gut bekannten Blues-Standards und leider nur zwei seiner humorvollen eigenen Songs. Einer davon gehört jedoch zu seinen besten: Im „New Crossroads Blues“ beschreibt Rock, dass der Teufel heutzutage mit all den Bluesleuten ein viel beschäftigter Mann ist, der sich statt der Seelen jedoch lieber die Verlagsrechte sichert. Und ein McDonald's ist inzwischen auch an den Crossroads zu finden... Ben Waters ist ein sehr guter Pianist, der sowohl Boogie- als auch Piano-Blues-Fans gefallen wird. Beide singen sehr souverän, wobei ich bei Rock Bottom etwas das Gefühl habe, dass er mit seinem Gesang schludrig umgeht: Auf der Leiber/Stoller-Nummer „Down Home Girl“ liefert er eine exzellente Vokalleistung ab, an anderer Stelle klingt er weniger involviert. Als Bluesharper war Bottom ein bodenständiger Spieler, der alle traditionellen Stilelemente des Instruments beherrschte. So hört man hier neben den üblichen Chicago-Licks auch schöne 1st Position und eine Solonummer à la Sonny Boy II, die jedoch rhythmisch wenig bietet. Die meisten Stücke spielt Bottom in einem elektrisch verstärkten Ton, der für meinen Geschmack etwas zu künstlich angezerrt klingt und in etwas zu viel Delay schwimmt. Aber das ist letztendlich Geschmackssache. Auf jeden Fall hat die Bluesharpwelt mit dem Ableben von Rock Bottom eine seiner schillerndsten Figuren verloren.

 Klaus Kilian

 

 


Adam Gussow & Charle Hilbert - Blues Classics

 

EINZELSTÜCK

Titel siehe Fotos!

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Nick Katzman - Songs and Bloozes

  

Nick Katzmann - voc., git.; B. Plant - harp, Sven Hoffmann - harp; Guitar Crusher - background voc.; u.v.m.

old enought to smoke - weary and troubled - sweet sweetie mama - Love Insurance - shut yo mouth - hannah - waiting for a real good hand - if there wasn‚t no wine - where‚s the bride? - on the side - jump start (45 min)

Stumble CD 11 Titel

 

6,90 €

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Besprechung aus dem HARMONICA-PLAYER

 

NICK KATZMANN - Songs and Bloozes!

 Ein sehr schöne CD von Nick Katzmann. Die Songs sind mit einer Ansammlung von Musikern, aus verschiedenen Bandbesetzungen, in Berlin aufgenommenen. Bemerkenswert ist vor allem die gesangliche Mitwirkung von Guitar Crusher und die beiden Mundharmonikaspieler B. Plant und Sven Hoffmann. Vor allem die einfühlsame Harp von Plant ist sehr hörenswert. Hoffmann spielt eine mehr schrille verzerrte Harp.

Ausgesprochen gut ist die Stimme von Nick Katzmann, vor allem bei „weary and troubled“ klingt er sehr nach Peter Green und auch bei „on the side“ kommen seine gesanglichen Qualitäten gut rüber. 

Hauptsächlich spielen die verschiedenen Formationen um Katzmann „retrospektiv, ohne retro zu sein“. Neben den sehr bluesigen Eigenkompositionen sind einige Lieder mehr soulbetont und bei vier Nummern steht der hervorragende Chor mit Guitar Crusher im Vordergrund. Alle Lieder sind von Katzmann komponiert und ein Produkt mit persönlichen Texten. „z. B. Gedanken an New Yorker Typen in der Schulzeit und natürlich über Frauen....Nick sagt selber zu den Songs es sind teilweise Themen eines Twens aus meiner heutigen Sicht“. 

Der Sound der CD ist angenehm unmodern, d.h. teils recht rauh bis roh und vor allem sehr direkt ohne technische Spielereien. Der Sound hat viele Facetten aber mit gelegentlichen Schwachpunkten z.B. bei der Abnahme der Drums bei zwei Songs. Die Gitarrensounds sind hervorragend und abwechslungsreich, ebenso Nicks Gitarrentechnik. Katzmann, der sich früher ja sehr mit dem akustischen Countryblues beschäftigte spielt nichts Überflüssiges, sondern weiß sein Instrument gezielt einzusetzen. Das 10-seitige Booklet ist sehr informativ und die CD äußerst empfehlenswert.                    

 Andreas Kilger